Heute am: 4.7.2022 haben Namenstag



Berta
Berta von Blangy, Tochter des Grafen Rigobert, gründete als Witwe nach 686 das Kloster Blangy bei Arras, das sie als erste Äbtissin leitete. Sie starb um 725 und wurde zu Blangy begraben. Um 895 wurden die Reliquien vor den Normannen nach Erstein im Elsass in Sicherheit gebracht, und entgingen während er Französischen Revolution der Vernichtung. Berta von Blangy wird dargestellt als Äbtissin mit einem Altar.


Elisabeth
Elisabeth von Portugal, geboren um 1270, Tochter König Pedros III. von Aragón, benannt nach ihrer Großtante Elisabeth von Thüringen, wurde 1282 mit König Dionysius von Portugal verheiratet, dem sie zwei Kinder schenkte. Seit 1325 Witwe, förderte sie aus den Einkünften ihres Besitzes Kirchen und Klöster und gründete Hospitäler für Kinder und Arme. Sie lebte fortan in der Nähe des Franziskanerinnenkonvents S. Clara in Coimbra nach der Drittordensregel. Um zwischen ihrem Sohn König Alfons und dem König von Kastilien Frieden zu stiften, reiste sie nach Estremoz, wo sie am 4. Juli 1336 starb. Ihr Grab fand sie in der Kirche S. Clara zu Coimbra. Elisabeth von Portugal wird dargestellt als Klosterfrau mit abgelegter Krone, mit Rosen. Elisabeth von Portugal wird angerufen in Kriegsnot.


Hatto
Hatto, Bernhold und Brun[o], waren Mönche und Reklusen in Ottobeuren. Hatto wurde durch seinen Freund Bischof Ulrich von Augsburg zum Reklusen eingesegnet. Er starb der Überlieferung nach am 4. Juli um 985. Bernhold, Priestermönch, und Brun, Laienbruder, lebten im 11. Jh.. Der Augsburger Bischof Udalschalk erhob am 25. Dezember 1189 die Gebeine der drei Seligen und übertrug sie in den Chor der Michaelskapelle. 1553 wurden die Reliquien in den Kapitelsaal und 1772 in das Mausoleum am Nepomukaltar übertragen.


Hosea
Hosea (Hebräisch: »Der Herr hat geholfen«), Als einer der Kleinen Propheten wirkte er um die Mitte des 8. Jh.s v. Chr. Im Nordreich Israels. Er vergleicht den Bund Gottes, des Herrn, mit seinem Volk mit einem Ehebund, vermutlich im Anschluss an seine eigene unglückliche Ehe. Verehrung nach dem Martyrologium Romanum, Russisch-Orthodoxer Kalender


Ulrich
Ulrich von Augsburg (Germanisch: »Herr des Erbes«), geboren 890 zu Augsburg aus einem alamannischen Grafengeschlecht, erhielt seine Ausbildung in St.-Gallen und im Dienst des Augsburger Bischofs. 923 wurde er von König Heinrich I. zum Bischof von Augsburg bestellt. In unerschütterlicher Treue stand er zum Königshaus und verteidigte 955 seine Bischofsstadt, die er nach 926 mit einer Mauer umgeben hatte, erfolgreich gegen die Ungarn. Seine bischöflichen Aufgaben erfüllte er mit Eifer und Sorgfalt. Zur Bildung des Klerus förderte er die Domschule, hielt regelmäßig Visitationen und Diözesansynoden, unterstützte Klöster und Stifte, erbaute und verschönerte Kirchen, sorgte für eine auskömmliche Seelsorge auch in abgelegenen Gebieten, half den Armen und Kranken. Ulrich starb am 4. Juli 973 zu Augsburg und wurde von seinem Freund Wolfgang von Regensburg bei St.-Afra bestattet. Das Kloster St.-Afra nannte sich seit dem Neubau 1071 St.-Ulrich und Afra. Ulrich wurde Patron von Stadt und Bistum Augsburg sowie Mitpatron des Bistums Paderborn. Seine Verehrung war im Mittelalter im ganzen deutschen Sprachraum verbreitet. Ulrich von Augsburg wird dargestellt in bischöflichen Gewändern mit Buch und Fisch. Ulrich von Augsburg ist Patron der Reisenden, Weber, Sterbenden; Ulrich von Augsburg ist Patron von Stadt und Bistum Augsburg; früher Nebenpatron des Erzbistums Paderborn Ulrich von Augsburg wird angerufen bei schwerer Geburt; gegen Widerwärtigkeiten, Tobsucht, Tollwut Ulrichs-Schlüssel), Krankheit, Fieber, Körperschwäche, Ratten- und Mäuseplage (Ulrichs-Kreuze). Verehrung nach dem deutschen Regionalkalender Besonders verehrt in: Augsburg, Chur, Eichstätt, Freiburg/Breisgau, Passau, Paderborn, Regensburg, Rottenburg-Stuttgart, St. Gallen


Wilhelm
Wilhelm von Hirsau, erhielt zu St.-Emmeram in Regensburg seine wissenschaftliche Ausbildung. 1071 übernahm er als Abt die Leitung des Klosters Hirsau, wo er eine Reform einführte, die sich zum Teil auf cluniazensische Gewohnheiten stütze. Außer den Chormönchen, die Kleriker waren, gab es Laienbrüder, die einen Bart trugen, sowie Oblaten, die ihren Besitz de Kloster schenkten und sich der Leitung des Abtes unterstellten. Die Hirsauer Reform erfasste bald zahlreiche Klöster. In Hirsau selbst wurde der Zustrom der Mönche so groß, das Wilhelm ein neues Kloster jenseits der Nagold errichten musste. Im Investiturstreit war Hirsau ein Mittelpunkt der Gegner Kaiser Heinrichs IV. Wilhelm starb am 4. Juli 1091 und wurde in der Peter-und-Paul-Kirche zu Hirsau beigesetzt. Als 1500 das Grab geöffnet wurde, fand man den mit seidenen Pontifikalgewändern bekleideten Leib wohl erhalten vor. Wilhelm von Hirsau wird dargestellt als Benediktinermönch, oft mit den Abzeichen des Abtes, mit Bauplan und Sonnenuhr, Almosen verteilend.





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Bauernregeln

    Liegt der Bauer tot im Zimmer, lebt er nimmer.

    Fehlt der Knecht am Morgen ständig, ist die Magd nachts zu lebendig!

    Hat die Bäuerin zuviel Kilo nascht sie heimlich nachts am Silo.

    Liegt im Heu die Magd parat, heimlich sich der Bauer naht.

    Wenn der Bauer der Magd nachpfeift, die Bäuerin ihn mit dem Traktor streift.

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